Bärenmarke-Bär
Die putzige Figur mit der Teddy-Ausstrahlung wurde 1951 entwickelt und ist bis heute für Bärenmarke im Einsatz.
Camel-Kamel
Das 1913 für Camel entworfene Werbesymbol ist eigentlich ein Dromedar. Camel-Zigaretten kamen in Deutschland 1968 auf den Markt.
Duracell-Hase
https://www.youtube.com/watch?v=KGR0BriodkM
Wurde 1973 zum ersten Mal in den USA laufen gelassen. 2016 feierte er nach zehnjähriger Pause ein Comeback im deutschen Fernsehen.
Esso-Tiger
Schon in den 20ern warb der Mineralölkonzern mit dem Tiger, aber erst ab 1965 war er in der deutschen Werbung zu sehen. Bis 1969 lief die Zeichentrick-Kampagne unter dem Motto „Pack den Tiger in den Tank“. 1986 kam der Esso-Tiger zurück, dann aber von realen Tieren verkörpert.
Frau Antje
Von 1961 bis in die 90er-Jahre Werbefigur für den niederländischen Molkereiverband NZO, von verschiedenen Frauen dargestellt. 2000 kehrte die Käsespezialistin in die Werbung zurück.
HB-Männchen
Die Werbefigur in den Cartoons für die BAT-Zigarettenmarke heißt eigentlich Bruno. 1957 bis 1974 waren die Filme im TV, dann nach dem Verbot der Zigarettenwerbung im Fernsehen bis 1984 nur noch im Kino zu sehen.
Herr Kaiser
Der Versicherungsvertreter der Hamburg-Mannheimer war von 1972 bis 2009 in der Fernsehwerbung präsent, immer freudig mit „Hallo, Herr Kaiser!“ begrüßt. Gespielt wurde Herr Kaiser von Günter Geiermann, Franz-Michael Schwarzmann und Nick Wilder.
Hustinetten-Bär
Werbefigur für die Beiersdorf-Hustenbonbon-Marke, die 1966 eingeführt wurde und bis Mitte der 80er-Jahre zu sehen war.
Käpt’n Iglo
Seit 1985 wirbt der Seemann, dargestellt unter anderem vom Schauspieler Gerd Deutschmann, für gefrorenen Fisch und andere Produkte der Tiefkühlkost-Marke.
Karin Sommer
Sie war von 1972 bis 1985 als kompetente Hausfrau für Jacobs Kaffee im Einsatz. Karin Sommer wurde von der österreichischen Schauspielerin Xenia Katzenstein dargestellt.
Klementine
Vielleicht die populärste deutsche Werbefigur überhaupt. Die Schauspielerin Johanna König warb als Klementine von 1968 bis 1984 in der weißen Latzhose und mit Schirmmütze für Ariel. Von ihr erfuhr man, dass Wäsche „nicht nur sauber, sondern rein“ sein sollte.
Marlboro-Mann
1954 entwickelt, sollte der Cowboy der Zigarettenmarke ein rustikaleres, männliches Image verpassen. Ab 1971 verbreitete er auch in Deutschland den „Geschmack von Freiheit und Abenteuer“. An den Folgen des Rauchens sind mehrere Darsteller des Marlboro-Mannes gestorben.
Meister Proper
Der Muskelmann ist seit 1957 für den gleichnamigen Haushaltsreiniger von Procter & Gamble im Einsatz. In der deutschen Werbung trat er 1967 an. In den 90er-Jahren entstand ein regelrechter Kult um den charismatischen Glatzkopf, der sogar seine eigene Modekollektion bekam.
Milka-Kuh
Nachdem die Schokoladen-Marke schon 1952 mit einer lila Kuh inszeniert wurde, wurde die heute bekannte Figur 1972 in die Werbung eingeführt, seit 1973 ist sie im Fernsehen zu sehen.
Persil-Mann
Gespielt von Jan-Gert Hagemeyer, gab er von 1975 bis 1985 und dann noch einmal 1995 sachliche Informationen zu Persil.
Robert T-Online
Der schrille Yuppie trommelte 2000 für den Börsengang der Telekom-Tochter T-Online. Hinter der vermeintlichen Computeranimation agierte der Schauspieler Matthias Kostya. 2003 nahm Robert T-Online Abschied.
Ronald McDonald
Nach dem Marlboro-Mann die international bekannteste Werbefigur, der 1963 erstmals in amerikanischen Werbespots zu sehen war. In Deutschland ist der Clown in erster Linie als Patenfigur für die McDonald’s Kinderhilfe bekannt.
Rudi & Ralph
Die beiden kultigen Hirsche liefern seit 1999 ironische Sprüche für Jägermeister.
Sarotti-Mohr
Bereits 1918 warb Sarotti mit der Werbefigur aus Tausendundeiner Nacht, ab 1964 trat er auch in der deutschen Fernsehwerbung auf. Im neuen Jahrtausend rief die politisch nicht korrekte Bezeichnung „Mohr“ viele Kritiker auf den Plan. 2004 machte Stollwerck aus dem Sarotti-Mohr den Sarotti Magier der Sinne.
Tilly
So hieß die Mitarbeiterin eines Kosmetiksalons, die von 1966 bis 1992 in der Werbung für Colgate Palmolive zu sehen war. Sie badete die Hände ihrer Kundinnen in Spülwasser, das offenbar einen regelrechten Schönheitseffekt erzeugte.
Die Ausgabe der absatzwirtschaft 01/02/2017 finden Sie HIER
https://www.absatzwirtschaft.de/editorial-zur-absatzwirtschaft-01022017-das-schiefe-verbraucherbild-der-politik-96837/